Ich stand allein da, mit dem Kochlöffel zu meinen Füßen und dem Loch in mir, das mit jeder Sekunde größer wurde. In dieser Nacht habe ich nicht geschlafen. Ich starrte bis zum Morgengrauen an die Decke und wiederholte in Gedanken: „Genug. Hier ist Schluss.”
Als er am Morgen aufwachte, fand er die Küche leer. Es gab weder seinen vorbereiteten Teller noch den dampfenden Kaffee auf dem Tisch, noch mich neben dem Herd. Auf dem Tisch hatte ich nur den Schlüssel zur Wohnung und einen Zettel mit zitternder Hand hinterlassen:
„Ich bin müde, nur jemand zu sein, der wartet. Ich bin müde, dein Ziel zu sein. Heute wähle ich, ich selbst zu sein. Pass auf dich auf, Viti.”
Als er las, blieb er wie versteinert. Kein Wort, kein Schrei. Nur Stille. Diese Stille, die ich mir jahrelang gewünscht hatte, kam jetzt viel zu spät.
Ich hingegen trat zum ersten Mal frei aus dem Haus. Mit Angst, ja, aber auch mit einer Kraft, die ich noch nie zuvor gespürt hatte.
Dieses Werk ist inspiriert von realen Ereignissen und Personen, wurde jedoch zu kreativen Zwecken fiktionalisiert. Namen, Charaktere und Details wurden geändert, um die Privatsphäre zu schützen und die Erzählung zu verbessern. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen oder mit realen Ereignissen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt vom Autor.
Der Autor und der Herausgeber übernehmen keine Verantwortung für die Genauigkeit der Ereignisse oder für die Art und Weise, wie die Charaktere dargestellt werden, und sind nicht verantwortlich für mögliche Fehlinterpretationen. Diese Geschichte wird „wie sie ist” angeboten, und alle geäußerten Meinungen gehören den Charakteren und spiegeln nicht die Ansichten des Autors oder des Herausgebers wider.
