Japanische Wissenschaftler haben eine neue vorteilhafte Eigenschaft des Kaffees entdeckt, die zur Erhaltung der Gesundheit eines lebenswichtigen Organs beitragen kann.
Es handelt sich um Kaffee, der dabei hilft, die Gehirnkreisläufe wiederherzustellen, die insbesondere bei älteren Menschen von der Degeneration der Nervenzellen betroffen sind, was mit dem Altern des Gehirns einhergeht. Gedächtnisverlust, Verschlechterung der kognitiven Funktionen und eine schwache Lernfähigkeit sind Probleme, mit denen die ältere Bevölkerung der Erde konfrontiert ist, die von Jahr zu Jahr zunimmt, während die Lebenserwartung steigt.
Hypoglykämische und anti-krebsartige Wirkung
Laut der neuen Studie haben Forscher der japanischen Universität Tsukuba in Kaffee eine Substanz entdeckt, die das Altern des Gehirns verlangsamt – das Alkaloid Trigonellin, das eine positive Wirkung auf die mit Gedächtnis, räumlichem Denken und Vorstellungskraft verbundenen Gehirnfunktionen hat. Es hat somit ein großes therapeutisches Potenzial als hypoglykämisches und neuroprotektives Mittel und zeigt auch krebshemmende Effekte.
Diese pflanzliche Zutat, die einigen Pflanzen-Toxinen ähnelt, wie Nikotin und Kokain, blockiert die Adenosinrezeptoren, um uns wach zu halten.
20% geringeres Risiko für Depressionen bei Frauen
Darüber hinaus ist bekannt, dass die Hauptsubstanz im Kaffee – Koffein – die Produktion von Dopamin erhöht, einem Neurotransmitter, der für Bewegung, Gedächtnis und Denken verantwortlich ist.
Dopamin ist auch mit Gefühlen des Wohlbefindens verbunden und hilft im Kampf gegen Depressionen. Laut einer anderen Studie der Harvard-Universität haben Frauen, die Kaffee konsumieren, ein um 20% geringeres Risiko für Depressionen.
Verhindert das Auftreten von Leberzirrhose
Außerdem haben Wissenschaftler aus Singapur herausgefunden, dass Personen, die zwei Tassen Kaffee pro Tag konsumieren, ein um 66% geringeres Risiko haben, Leberzirrhose zu entwickeln. Laut ihnen hilft Koffein auch, das Auftreten von Gallensteinen zu verhindern.
Laut Experten reduziert ein moderater Kaffeekonsum das Risiko für Typ-2-Diabetes um etwa 25%, aber auch das Risiko, eine Reihe anderer Erkrankungen wie Parkinson und Herzprobleme zu entwickeln. Genauer gesagt sinkt die Wahrscheinlichkeit, an einer Herzerkrankung zu erkranken, um 24% bei Kaffeetrinkern.
Achtung, zu viel Kaffee kann Schlaflosigkeit, Nervosität, schnellen Herzschlag und Zittern der Hände verursachen. Außerdem führt Kaffee zu einem Verlust von Kalzium im Körper. Daher sollten Frauen in der Menopause Milch in ihren Kaffee geben.


