Ob Sie nun unter Magenschmerzen aufgrund von Stress oder einer zu reichhaltigen Mahlzeit leiden, die heilende Wirkung von Heilpflanzen ist unbestreitbar. Im Folgenden bieten wir eine kurze Vorstellung einiger von ihnen.
1) Iberis amara (Bittere Schleifenblume): Reguliert die Magenmuskulatur
Diese Heilpflanze hat eine positive Wirkung gegen Magenschmerzen und stimuliert gleichzeitig die Magenbewegungen. Die Bittere Schleifenblume wird auch wegen ihrer positiven Wirkung gegen Blähungen und Völlegefühl geschätzt. Darüber hinaus schützt sie vor Magengeschwüren, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt und hat eine vorbeugende Wirkung gegen Gastritis und Sodbrennen.
2) Engelwurz: Behandelt Magenschmerzen
Personen, die unter Völlegefühl und Blähungen leiden, können einen Engelwurztee ausprobieren. Die ätherischen Öle und bitteren Substanzen, die sie enthält, haben eine beruhigende Wirkung auf Magenschmerzen, reduzieren Blähungen und Völlegefühl und haben zudem eine antimikrobielle Wirkung.
Engelwurz kann in Form von Tees oder als Zutat in verschiedenen Heilmitteln konsumiert werden, aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung und der vorbeugenden Wirkung gegen Magengeschwüre. Darüber hinaus regt diese Heilpflanze den Appetit an, falls dieser durch Magenprobleme beeinträchtigt ist.
3) Kamille
Die Kamille ist wahrscheinlich die bekannteste und älteste Pflanze, die gegen Entzündungen der Darmschleimhaut und zur Beruhigung des Magen-Darm-Trakts empfohlen wird. Diese Art von Tee wird gegen alle Magenbeschwerden empfohlen, aufgrund der beruhigenden Wirkung, die sie auf den Magen und die Nerven hat. Darüber hinaus reguliert Kamillentee die Produktion von Magensaft und wirkt ebenfalls als Beruhigungsmittel für den Magen, da er eine entzündungshemmende Wirkung gegen Magengeschwüre hat.
4) Kümmel
Zahlreiche pharmazeutische Produkte zur Linderung von Magenschmerzen enthalten Kümmel. Kümmel reguliert die Produktion von Magensäften und verhindert das Auftreten von Magenschmerzen und Koliken. Das ätherische Öl aus Kümmelsamen reduziert die Gasbildung im Darm und verhindert das Auftreten von Blähungen.
Er kann auch in Form von Tee konsumiert werden und wird auch bei Magenschmerzen empfohlen, die mit zu reichhaltigen oder fettreichen Mahlzeiten verbunden sind.
5) Mariendistel
Die Mariendistel hat eine besondere Wirkung: Sie schützt die Zellen und verhindert die Bildung von Geschwüren im Magen. Darüber hinaus reguliert die Mariendistel die Produktion von Magensäure und schützt vor Magenschmerzen.
6) Melissenblätter
Ein gereizter Magen kann mit einem Melissentee beruhigt werden. Es reicht aus, einige Melissenblätter zu kochen und den gewonnenen Tee zu konsumieren, um die Produktion von Galle zu regulieren und die Verdauung zu stimulieren.
7) Minzblätter
Minztee ist vorteilhaft gegen Übelkeit und Magenschmerzen. Der Konsum von Minztee verhindert Mageninfektionen und Geschwüre im Magen.
Im Falle einer Entzündung der Darmschleimhaut wird empfohlen, Minze in kleineren Mengen zu konsumieren, um eine zusätzliche Reizung des Magens zu vermeiden.
8) Schöllkraut
Diese Heilpflanze stimuliert die Magenaktivität. Die bitteren Substanzen, Alkaloide und Flavonoide, die sie enthält, haben eine beruhigende und entspannende Wirkung, die gleichzeitig das gesamte Verdauungssystem anregt.
Schöllkraut sollte nicht direkt konsumiert werden, sondern nur in Form von Präparaten aus Apotheken, da der Gehalt an Alkaloiden toxische Wirkungen haben kann.
9) Süßholzwurzel
Pflanzliche Extrakte aus der Süßholzwurzel beruhigen Magenschmerzen und verhindern das Auftreten von Geschwüren. Darüber hinaus reguliert die Süßholzwurzel die Bildung von Säuren im Magen.
10) Fenchel: Gegen Magenschmerzen und Blähungen
Diese weit verbreitete Kultur- und Heilpflanze in Mitteleuropa ist reich an Kalium und ätherischen Ölen. Diese Pflanze wird in Tees verwendet, um Probleme im Zusammenhang mit dem Verdauungssystem (z. B. Bauchkrämpfe) zu lindern, wobei Fenchel eine beruhigende Wirkung darauf hat. Aufgrund des milden Geschmacks des Fencheltees wird er auch zur Behandlung von Blähungen und Völlegefühl empfohlen, sogar bei Säuglingen und Kindern.


