Gesundheit

Neurotoxizität im Gehirn sinkt mit dieser Pflanze! Ein Verbündeter gegen Alzheimer

Diese beliebte Pflanze wird seit Jahrhunderten wegen ihrer beeindruckenden Eigenschaften und nachgewiesenen Effekte auf die Gesundheit verwendet. Außerdem wird diese aromatische Pflanze als Gewürz in einer Vielzahl von Gerichten eingesetzt und spielt eine Schlüsselrolle in der italienischen und thailändischen Küche. Auch Hausfrauen in Rumänien verwenden sie, um den Gerichten einen besonderen Geschmack zu verleihen.

Diese beliebte Pflanze enthält Fenchol

Das nächste Mal, wenn Sie frisches Basilikum aus dem Garten ernten, denken Sie daran, dass es auch großartig für die Gesundheit des Gehirns ist. Basilikum wurde als heilige und edle Pflanze angesehen, da sein Name, Basilikum, vom alten griechischen „basilikhon“ stammt, was „königlich“ bedeutet.

Basilikum enthält Vitamine, Mineralien und Antioxidantien wie Lutein, Zeaxanthin, Beta-Carotin und Beta-Cryptoxanthin. Viele der gesundheitlichen Vorteile von Basilikum sind auf diese Antioxidantien sowie auf seine ätherischen Öle zurückzuführen. Basilikum und Pflanzen, die Terpene enthalten, haben antibakterielle, antimikrobielle und antioxidative Eigenschaften.

Neue Forschungen zeigen, dass Fenchol, eine natürliche Verbindung aus Basilikum und anderen Pflanzen, das Gehirn vor Alzheimer schützen kann. Fenchol ist eine Art Terpen oder eine natürliche Verbindung, die der Pflanze ihren charakteristischen Duft verleiht. Das ist der Grund, warum Basilikum so gut riecht. Außerdem ist es der Grund, warum Basilikum und Pflanzen, die Terpene enthalten, antibakterielle, antimikrobielle und antioxidative Eigenschaften haben.

Wie kann Fenchol das Risiko von Alzheimer reduzieren?

In der Studie, die in „Frontiers in Aging Neuroscience“ veröffentlicht wurde, wollten die Forscher die Beziehung zwischen dem Mikrobiom des Darms und dem Gehirn besser verstehen. Sie wussten aus früheren Studien, dass Mikroorganismen, die in unserem Verdauungstrakt leben, eine große Rolle im Stoffwechsel, im endokrinen System und im Immunsystem spielen. Außerdem wussten sie, dass diese Mikroorganismen chemische Substanzen freisetzen, die die Gesundheit des Gehirns verbessern.

Aber ist es möglich, dass chemische Substanzen von außerhalb des Körpers auch die Gesundheit des Gehirns verbessern? Ausgehend von dieser Frage wollte das Forschungsteam herausfinden, ob Fenchol das Gehirn vor Alzheimer schützt.

Fenchol, eine natürliche Verbindung, die in Basilikum vorkommt, reduziert die Neurotoxizität im Gehirn von Patienten

Forscher der Universität von Südflorida haben einen Erkennungsmechanismus entdeckt, der mit dem Mikrobiom des Darms verbunden ist und erklärt, wie Fenchol, eine natürliche Verbindung, die in Basilikum vorkommt, die Neurotoxizität im Gehirn von Alzheimer-Patienten reduziert.

Emergierende Beweise deuten darauf hin, dass kurzkettige Fettsäuren (SCFA), Metaboliten, die von nützlichen Darmbakterien produziert werden und die Hauptquelle für Nährstoffe für die Zellen im Dickdarm sind, zur Gesundheit des Gehirns beitragen. Die Menge an SCFA ist oft bei älteren Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und Alzheimer, der häufigsten Form von Demenz, reduziert. Aber wie dieser Rückgang der SCFA zur Progression der Alzheimer-Krankheit beiträgt, war weitgehend unbekannt.

SCFA gelangen über das Blut ins Gehirn. Einmal dort angekommen, aktivieren sie einen Erkennungsmechanismus der Gehirnzellen. Wie die Studie herausfand, hilft diese Aktivierung dem Gehirn, jegliche abnormale Ansammlung von Beta-Amyloid (Aβ), dem Hauptbestandteil der schädlichen Plaques, die sich im Gehirn von Alzheimer-Patienten ansammeln, zu beseitigen.

Diese beliebte Pflanze, die Fenchol enthält, zerstört Zombie-Zellen

Das Forschungsteam reduzierte die Anzahl der untersuchten Verbindungen von 15 auf nur eine: Fenchol, eine pflanzliche Verbindung, die dem Basilikum seinen besonderen Duft verleiht und die am besten an die aktive Stelle von FFAR gebunden wurde, um dessen Signalgebung zu stimulieren.

Fenchol hat etwas Außergewöhnliches bewirkt. Bei näherer Untersuchung entdeckten die Forscher, dass diese pflanzliche Verbindung die seneszenten Neuronen oder Zellen, die sich nicht mehr teilen, aber nicht sterben, reduziert hat. Diese Zellen setzen weiterhin chemische Substanzen frei, die Entzündungen auslösen. Entzündungen können sich ausbreiten und benachbarte Zellen schädigen. Aus diesem Grund werden sie von Wissenschaftlern als Zombie-Zellen bezeichnet. Alzheimer-Patienten haben oft diese Zombie-Zellen im Gehirn.

Die Autoren sagten, dass sie nicht feststellen können, ob frisches Basilikum ebenso effektiv ist. Sie haben auch noch nicht die genaue Dosis von Fenchol bestimmt, von der das Gehirn am meisten profitieren würde.

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