Gesundheit

METHODEN ZUR BEWÄLTIGUNG VON ANGST OHNE MEDIKAMENTE

Das Erleben von Angstmomenten im Laufe des Lebens kann eine Situation sein, die Menschen mindestens einmal im Leben durchlaufen, insbesondere in stressigen oder emotional tiefgreifenden Kontexten.

Dennoch kann sie zu einer Störung werden, wenn Sorgen und Ängste übermäßig werden und das tägliche Wohlbefinden des Individuums beeinträchtigen.

In diesem Sinne gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu bekämpfen, einschließlich der Einnahme von Medikamenten, die von Fachleuten und Spezialisten bereitgestellt werden. Neueste Erkenntnisse haben jedoch eine hausgemachte Methode zur Behandlung von Angstzuständen ohne den Einsatz von Medikamenten enthüllt.

Was sind die Hauptsymptome?

Es gibt viele Anzeichen und Signale, die im menschlichen Verhalten beobachtet werden können, um festzustellen, ob jemand an Angst leidet. In diesem Sinne wird empfohlen, auf die folgenden Symptome zu achten:

  • Gefühl von Nervosität, Unruhe oder Anspannung
  • Gefühl einer drohenden Gefahr, Panik oder Katastrophe
  • Erhöhung der Herzfrequenz
  • Schnelle Atmung (Hyperventilation)
  • Schwitzen
  • Schwäche oder Müdigkeit
  • Schwierigkeiten bei der Konzentration
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen
  • Zittern
  • Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Sorgen
  • Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt (GI)
  • Das Bedürfnis, Situationen zu vermeiden, die Angst auslösen

Welche Arten von Angst gibt es?

Laut der Mayo-Klinik, einer amerikanischen Institution, die sich der Forschung und Praxis im Gesundheitswesen widmet, gibt es verschiedene Arten von Angst. Zu den bekanntesten gehören:

  • Agoraphobie: eine Art von Angststörung, bei der man Angst vor Orten und Situationen hat, die Panik auslösen oder das Gefühl hervorrufen, in einer Falle zu sein, hilflos oder beschämt zu sein, und man oft versucht, sie zu vermeiden.
  • Angststörung aufgrund einer Krankheit: umfasst Symptome intensiver Angst oder Panik, die direkt durch ein körperliches Gesundheitsproblem verursacht werden.
  • Generalisierte Angststörung: gekennzeichnet durch anhaltende und übermäßige Angst und Sorgen in Bezug auf Aktivitäten oder Ereignisse, einschließlich alltäglicher, routinemäßiger Angelegenheiten. Die Sorge ist im Verhältnis zur aktuellen Situation unverhältnismäßig, schwer zu kontrollieren und beeinträchtigt das körperliche Wohlbefinden. Sie tritt oft zusammen mit anderen Angststörungen oder Depressionen auf.
  • Panikstörung: umfasst wiederholte Episoden intensiver Angst- und Furchtgefühle, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreichen (Panikattacken). Man kann das Gefühl haben, dass eine Katastrophe bevorsteht, Atembeschwerden, Brustschmerzen oder schnelle, starke oder flatternde Herzschläge (Palpitationen) erleben. Diese Panikattacken können dazu führen, dass die Person sich Sorgen macht, dass sie sich wiederholen, oder Situationen vermeidet, in denen sie aufgetreten sind.

Was ist die Hausmethode zur Bekämpfung von Angst?

Eine Studie, die im Journal of Affective Disorders veröffentlicht wurde, hat festgestellt, dass der beste Weg, Angst zu bekämpfen, das Laufen ist. Um dies zu tun, wurden die Auswirkungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten zur Behandlung von Angst verglichen, und es wurde zu dem Schluss gekommen, dass Laufen diese Störung effektiver reduziert.

Körperliche Aktivität in diesen Umständen hat Auswirkungen auf neurobiologische und physiologische Wege, was zu einer signifikanten Reduzierung von Stress führt.

Darüber hinaus ermöglicht das Training in Gruppen den Kontakt zu anderen Menschen, was den persönlichen Kontext, durch den man geht, entspannter macht.

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