Brennnesselsaft ist ein natürliches Gesundheitselixier für den gesamten Körper. Er hat nährende, tonisierende und belebende Wirkungen.
Studien haben gezeigt, dass die Brennnessel eine unerwartet nährstoffreiche Pflanze ist, die in Bezug auf Proteine, Ballaststoffe und Kohlenhydrate mit Getreide wie Weizen oder Gerste vergleichbar ist.
Die Brennnessel enthält Vitamin A, Vitamin C, Calcium, Eisen, Natrium, Fettsäuren und Antioxidantien wie Carotinoide, phenolische Verbindungen und Flavonoide.
Aufgrund ihres reichen Nährstoffgehalts trägt die Brennnessel zur Steigerung der Vitalität des Körpers bei.
In der Antike wurden Menschen mit Arthritis oder Muskellähmungen mit frischen Brennnesseln über die betroffenen Gliedmaßen gerieben.
Das Brennen war eine effektive Methode zur Erwärmung der Gelenke und Extremitäten. Die Pflanze hat eine starke stimulierende Wirkung auf die Durchblutung.
Auch die alten Ägypter verwendeten Brennnesseltee zur Linderung von Gelenkschmerzen und Rückenschmerzen (Lumbago).
Die Verwendung von Brennnessel-Extrakt bei rheumatoider Arthritis, Rheuma, Ekzemen und allergischer Rhinitis ist gut dokumentiert.
Wenn Sie unter rheumatischen Schmerzen, Muskelschmerzen, Lumbago oder Ischias leiden, können Sie Brennnesseln in Form von Saft, Salbe, Tee oder frisch verwenden.
Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Brennnesseln äußerlich zu verwenden, können Sie eine Kur mit Infusion oder Saft machen.
Brennnesselsaft-Kur für rheumatische, Gelenk- und Muskelschmerzen
Für spürbare Effekte sollte Brennnesselsaft in großen Mengen eingenommen werden, etwa 2-3 Gläser pro Tag. Genauer gesagt, kann eine Kur mit 500-700 ml Brennnesselsaft pro Tag durchgeführt werden.
Sie können frische Brennnesseln direkt auspressen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass der resultierende Saft nicht sehr angenehm ist und in konzentrierter Form schwer zu trinken ist.
Deshalb sollte er mit Wasser verdünnt und eventuell mit Zitronensaft aromatisiert und mit Honig gesüßt werden.
Eine andere Methode wäre, die Brennnesseln mit Karotten und Äpfeln zu kombinieren, um einen schmackhafteren und nährstoffreicheren Saft zu erhalten.
Für eine Menge von Brennnesseln kann eine große Karotte und ein großer Apfel verwendet werden.
Welche Vorteile hat Brennnesselsaft?
Sie trinken diesen Saft bei jeglichen Schmerzen – Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Knieschmerzen, Wirbelsäulenschmerzen, Muskelschmerzen, Menstruationsschmerzen.
Brennnesselsaft hat eine beruhigende, entzündungshemmende, reinigende, regenerierende und blutbildende Wirkung.
Darüber hinaus ist er ein allgemeines inneres Heilmittel. Er stärkt die Immunität gegen Krankheiten und die Widerstandsfähigkeit gegen Anstrengung. Er kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Anämie vorbeugen.
Brennnesselsaft hilft nicht nur bei der Linderung von Schmerzen und der Reduzierung von Entzündungen, sondern auch bei der Heilung des gesamten Körpers nach der Winterzeit.
Die Pflanze ist bekannt für ihre reinigenden und regenerierenden Effekte, insbesondere im Blut.
Sie hilft bei der Entgiftung von Leber und Nieren. Ihre reinigenden Effekte zeigen sich auch auf der Haut, die klarer und gesünder wird.
Präparate aus Brennnesseln helfen, überschüssige Harnsäure aus dem Körper zu entfernen. Sie sind nützlich bei Gicht, Harnwegsinfektionen und Ödemen.
Wie bereitet man Brennnesselsaft und -tee zu?
Brennnesselsaft wird sehr einfach zubereitet: Die Brennnesseln werden gut gewaschen, im Mixer oder in einem Mörser zerstoßen und man nimmt täglich zwei Esslöffel, entweder pur oder in etwas Wasser oder Tee. Auch Brennnesseltee kann als Heilmittel verwendet werden: Man gießt 250 ml kochendes Wasser über einen Esslöffel getrocknete Blätter oder über einen Teebeutel mit Brennnesseltee, lässt ihn 15 Minuten zugedeckt ziehen, dann wird er abgeseiht und kann pur oder mit einem Esslöffel Honig gesüßt getrunken werden. Man kann 3 Tassen pro Tag trinken.
Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen für Brennnessel
Brennnesseln können sicher konsumiert werden, wenn sie getrocknet oder gekocht sind, jedoch ist Vorsicht geboten beim Umgang mit frischen Brennnesseln zur Saftzubereitung. Es wird empfohlen, Schutzhandschuhe zu tragen, da die feinen Haare auf den Brennnesselblättern die Haut stark reizen können.
Wenn Brennnesseln mit bloßen Händen berührt werden, injizieren sie die Haut mit Substanzen wie Acetylcholin, Histamin, Serotonin, Ameisensäure und Leukotrienen, die Juckreiz, Reizungen und Quaddeln verursachen können. In seltenen Fällen können Brennnesseln eine schwere allergische Reaktion auslösen, die das Leben gefährden kann, indem sie einen anaphylaktischen Schock auslöst. Wenn Sie allergisch auf verschiedene Substanzen reagieren, ist es wichtig, Ihren Allergologen zu informieren, wenn Sie beabsichtigen, ein Brennnesselpräparat einzunehmen oder Brennnesseln zu konsumieren.
Schwangere Frauen sollten Brennnesselsaft und andere Brennnesselpräparate vermeiden, da diese Wehen auslösen und das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen können. Außerdem wird empfohlen, dass Personen, die mit blutverdünnenden Medikamenten, Diabetesmedikamenten, blutdrucksenkenden Mitteln, Diuretika oder Lithium behandelt werden, vor der Einnahme von Brennnesselsaft, Brennnesseltee oder anderen Brennnesselmitteln den Rat eines Arztes einholen.



