Die Endokrinologin und Ernährungswissenschaftlerin Dr. Elena Syurakshina kommentiert die Vorteile des Gewürzes, das mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte enthält.
Die Vorteile von Meerrettich
Meerrettich wird seit langem als bakterizides und entzündungshemmendes Mittel gegen Viren und Erkältungen verwendet. Er enthält Ballaststoffe, ätherische Öle, Phytocide, viel Vitamin C sowie die Vitamine B1, B2, B3, B6, E, Folsäure und wichtige Mineralien: Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kupfer und Arsen. Der Vitamin C-Gehalt dieser Wurzel ist höher als der von Orangen und sogar von Zitrusfrüchten. In dieser Hinsicht ist die Meerrettichwurzel nicht minderwertig gegenüber der Johannisbeere, so die Ärztin.
Die Meerrettichwurzel enthält Zucker, Aminosäuren, das bakterizide Protein Lysozym und organische Verbindungen. Die flüchtigen Substanzen, Phytocide, von denen Meerrettich reich ist, können pathogene Mikroben zerstören. Besonders bemerkenswert ist das Glycosid Sinigrin, dessen Abbau das Allylöl produziert.
Meerrettich wirkt auf den Körper als Stimulans. Wenn er in Maßen verwendet wird, hat er positive Auswirkungen auf folgende Aspekte:
der Appetit wird gesteigert;
die Säure des Magensaftes steigt;
der Zuckergehalt im Blut sinkt;
der Blutdruck sinkt;
Meerrettich hat eine diuretische und choleretische Wirkung auf den Körper. Er gilt als natürliches Aphrodisiakum. Die Anwendung von Meerrettich als Umschlag kann helfen, Muskel- und Gelenkschmerzen aufgrund seiner wärmenden Eigenschaften zu lindern. Meerrettich kann bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen helfen, da er das Abhusten von Schleim erleichtert.
Wichtig zu beachten: Meerrettich hat einen ziemlich starken Geschmack und Geruch, daher sollte er in Maßen konsumiert werden, sagt die Spezialistin.
Meerrettich enthält Antioxidantien, die Vitamine B, C, E, K. Spurenelemente wie Bor, Kalium, Calcium, Silizium, Magnesium und Natrium sind ebenfalls reichlich vorhanden. Mit seiner Hilfe ist es nicht schwierig, einen Mangel an diesen Substanzen auszugleichen; das Wichtigste ist, die Ernährung auszugleichen und nicht nur die Wurzel oder die Blätter zu essen. Silizium erhöht die Elastizität der Blutgefäße, macht Haut, Gelenke und Knochen gesünder, während andere nützliche Substanzen die Aufnahme im Körper unterstützen.
Aus dieser Pflanze werden auch Tinkturen für die äußere Anwendung hergestellt. Lösungen aus dieser Tinktur desinfizieren Wunden, Dermatitis, Pilzkrankheiten und werden auch bei Rheuma angewendet. Außerdem können Sie die Meerrettichtinktur verwenden, um Sommersprossen zu entfernen.
Wann sollte man keinen Meerrettich essen?
Natürlich ist Meerrettich nicht für jeden gesund. Man sollte nicht zu viel Meerrettich essen, wenn man an Nieren- oder Lebererkrankungen, gastrointestinalen Problemen, Allergien oder hoher Säure leidet. Außerdem sollte er nicht von Kindern, schwangeren Frauen und stillenden Müttern eingenommen werden.
Das enthaltene Allylöl kann manchmal auch schädlich sein; bei übermäßigem Verzehr von Meerrettich können Verbrennungen der Magenschleimhaut und Gastroenteritis auftreten. Übermäßige äußere Anwendung kann ebenfalls Hautverbrennungen verursachen. Denken Sie daran, dass Mäßigung in allem notwendig ist, dann wird Meerrettich nur vorteilhaft für die Gesundheit sein, sagt die Spezialistin.
Dieses Gewürz hat mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und bietet unerwartete Vorteile
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