Was man essen kann, um Rheuma zu lindern
Kälte, Feuchtigkeit und Temperaturänderungen beeinträchtigen die Beweglichkeit der Gelenke, erhöhen das Risiko von Entzündungen und verstärken die Schmerzen, die insbesondere in der Wirbelsäule, Hüften und Knien spürbar sind. Die Ernährung ist einer der Faktoren, die die Symptome der Arthritis beeinflussen, und es ist wichtig zu wissen, vor was sich Betroffene fernhalten sollten, erklärt Dr. Daniela Stan, Hausärztin.
Zu den Anzeichen einer Entzündung gehören Rötung, Schwellung der Gelenke, Wärmegefühl, Steifheit und Gelenkschmerzen. Weitere Symptome können Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit sein. Chronische Entzündungen können zu einem Verlust der Beweglichkeit und Funktion der Gelenke führen.
Entzündungsmarker können durch Blutuntersuchungen nachgewiesen werden. Das C-reaktive Protein ist einer der wichtigsten Marker. Diese Entzündungsindikatoren helfen auch, das Risiko für die Entwicklung bestimmter Arten von Krankheiten vorherzusagen, fügt die Ärztin hinzu.
Stress, eine zuckerreiche Ernährung, Süßigkeiten, Säfte oder Mahlzeiten mit einem Ungleichgewicht zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie ein Mangel an erholsamem Schlaf tragen zu chronischen Entzündungen bei.
Entzündungshemmende Lebensmittel
- Fettreiche Fische (Lachs, Sardinen, Makrele) sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen reduzieren.
- Extra natives Olivenöl enthält Oleocanthal, eine Verbindung mit entzündungshemmenden Eigenschaften, die mit Ibuprofen vergleichbar sind.
- Beeren (Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren) sind reich an Antioxidantien und Flavonoiden, die Entzündungen bekämpfen.
- Nüsse und Samen (Walnüsse, Mandeln, Leinsamen, Chia) sind gute Quellen für Omega-3 und Vitamin E.
- Grünes Blattgemüse (Spinat, Grünkohl, Rucola) ist reich an entzündungshemmenden Vitaminen und Mineralien.
- Kurkuma und Ingwer enthalten Verbindungen, die Entzündungen und Schmerzen reduzieren.
- Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen) enthalten Ballaststoffe und Proteine mit entzündungshemmenden Effekten.
Hier sind einige Lebensmittel, die vermeiden werden sollten:
- Milchprodukte: Diese enthalten Proteine, die das Gewebe um die Gelenke reizen können und die Symptome der Arthritis verschlimmern. Alternativ können Bohnen, Spinat oder Sojabohnen konsumiert werden.
- Rotes Fleisch: Obwohl es eine Quelle für Eisen und Proteine ist, enthält es Omega-6-Fettsäuren, die Gelenkschmerzen und Entzündungen verstärken können.
- Nachtschattengewächse: Weiße Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, rote Paprika und grüne Paprika sind gesunde Lebensmittel, werden jedoch nicht für Personen mit Arthritis empfohlen, da sie zusätzliche Entzündungen verursachen können.
- Frittierte Lebensmittel: Die zum Frittieren verwendeten Öle, einschließlich pflanzlicher Öle, sind reich an Omega-6, was die Symptome der Arthritis verschlimmern kann. Olivenöl ist eine bessere Option, da es einen niedrigeren Gehalt an Omega-6 hat.
- Zu süße Getränke: Natürliche Fruchtsäfte, selbst solche mit natürlichem Zucker, können zu Entzündungen beitragen. Ersetzen Sie sie durch stilles Wasser oder Kräutertees und konsumieren Sie verdünnte Säfte mit Wasser, mit Ausnahme von Orangensaft.



